FERDINAND VOGEL

ART NOVUM

21Januar - 11März 2016

Industrie & Handelskammer

zu Köln

F.Vogel  E.Diks  R.Adscheid

Schönlein Str. 25  Berlin

MALEREI 2.0

Ferdinand Vogel & Holger Zimmermann

 

3.März - 27. März 2015

 

Ferdinand Vogels Digital Art irritiert und verführt in der Galerie Display

2. Februar 2015

 

Offenbaren mittels Verbergen: Ferdinand Vogels fragmentierte Portraits spiegeln die Rätselhaftigkeit

des Individuums wider.

 

Von THOMAS DAHL für Kölner Rundschau zur Ausstellung Faces & Visions, Galerie Display Köln

 

KÖLN / ZOLLSTOCK.„Ich produziere gerne Angst“, sagt Ferdinand Vogel.

Der freischaffende Künstler aus Euskirchen provoziert mit seinem Credo das Aufkommen von Metaphern, die

mit der Dunkelheit und Undurchschaubarkeit vieler seiner Bilder ein stillschweigendes

Bündnis eingehen.

„Faces & Visions“ heißt die Digital-Art-Ausstellung des gebürtigen Kölners, mit der Vogel in der Köln Zollstocker Galerie Display debütiert.

 

18 Exponate enthüllen auf einer Präsentationsfläche, die keine Entfernung zu den Objekten zulässt, die Essenz des Künstlers: Offenbarung im Verbergen.

 

Die auf Skizzen basierenden Motive von Gesichtern oder Gegenständlichkeiten erfahren erst durch die Verfremdung am Computer eine Persönlichkeit oder Präsens, die sich von gängigen Erscheinungsformen abhebt.

 

„Mir gefallen die Filme der Nouvelle Vague, etwa von Claude Chabrol, die vor allem durch

ihren eindringlichen Schwarz-Weiß-Charakter auf den Zuschauer wirken. Aber auch die

Arbeiten von Stanley Kubrick, wie 'Shining', finde ich sehr inspirierend“, so Vogel über

künstlerische Anreize aus dem Medium Film.

 

In seiner Serie von fragmentierten Miniatur-Portraits überzeichnet der Künstler gravierende Parts der Antlitze mit technischen Schaltplänen, erweitert die Materie scheinbar mit zusätzlichen Flächen oder verdeckt den Blick aus dem Bild mit Finsternis.

Immer bleiben Licht und Dunkelheit dabei im Einklang. Die dargestellten Individuen offenbaren sich als verletzte, unvollständige Wesen, die sich im gleißenden Tag verirren und Zuflucht in der alle Wunden überdeckenden Nacht finden.

Neben der modernen Romantik dieser Werke kontrastiert Vogel die Bilder-Schau mit Exponaten, die seinem originären Werdegang als Graphiker Tribut zollen. Ergänzt wird die Präsentation durch funkelnd-fließende Schöpfungen, die in ihrem Bewegungsdrang förmlich an die Grenzen ihrer Rahmen stoßen

und den Aufbruch in fremde Welten wagen.

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GALERIE  DISPLAY

Köln

2 Dez. - 30 Dez. 2016

Malerei vs. Digital

 

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